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STUCO - eine lange Tradition!


STUCO blickt auf eine lange, traditionsreiche Vergangenheit zurück. In den folgenden Absätzen wird sichtbar werden, wie aus einem kleinen Betrieb, der mit Särgen, Blumen und Kränzen handelte ein Unternehmen wurde, das heute und schon seit vielen Jahrzehnten aus dem Werbemittel- und Vereinsbedarf nicht mehr wegzudenken ist.

Beginnen wir im Jahre 1882:
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Im Firmenregister ist heute unter der Nr. 3762 eingetragen:

""Das Handelsgeschäft ist durch Vertrag auf den Bauunternehmer Friedrich Stuffmann zu Haan und den Schreiner und Bauunternehmer Hugo Jacob Oberhaan bei Haan übergegangen, welche dasselbe unter der Firma Stuffmann & Co. fortsetzen".

Friedrich August Stuffmann und Hugo Jacob sind die Begründer des Hauses Stuffmann & Co. und haben die nicht leichte Aufbauarbeit der ersten Jahrzehnte geleistet. Das kleine Städtchen Haan im Rheinland zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Solingen gelegen, hatte zu dieser Zeit einen noch recht ländlichen Charakter. Das gewerbliche Leben beschränkte sich auf meist kleine aber gutsituierte Handwerksbetriebe, die das Bild der Gemeinde Haan maßgeblich prägten.

Auf dem Wege der wirtschaftlichen Ausbreitung in Haan fügte sich das anfänglich kleine Handels- und Fabrikationsgeschäft Stuffmann & Co. mit seinem bescheidenen Gewerbezweig "Künstliche Christbäume und künstliche Blumen" sinnvoll ein.



historie_stuco_04 Auf dem Wege der wirtschaftlichen Ausbreitung in Haan fügte sich das anfänglich kleine Handels- und Fabrikationsgeschäft Stuffmann & Co. mit seinem bescheidenen Gewerbezweig "Künstliche Christbäume und künstliche Blumen" sinnvoll ein.

Aus Handwerks- und Bauernkreisen stammend haben die Inhaber in zähem und eisernem Fleiß die gewerbliche und industrielle Entwicklung vorwärts getrieben. Man erweiterte das Geschäft und nahm die Sargfabrikation und den Verkauf von Sargutensilien hinzu und verbreiterte das Tätigkeitsgebiet auf den Großhandel von Bindereibedarf und sonstigen Erzeugnissen für Blumengeschäfte und Gartenbaubetriebe.

Fleiß, gute kaufmännische Kenntnisse und Umsicht sind die Grundzüge der traditionsgebundenen Firmeninhaber gewesen. Im Laufe der Jahrzehnte ist Stuffmann & Co. für viele Menschen die berufliche Heimat geworden.


 

Am 18. Oktober 1908 werden die Gründer durch den Kaufmann Daniel Walter Balken und am 15. Dezember 1915 durch den Kaufmann Alfred Stuffmann als persönlich haftender Gesellschafter abgelöst.

Hatte das Unternehmen bisher hauptsächlich aus einem Kontorraum und einem Lager mit Werkstätte bestanden, so haben Anfang des 20. Jahrhunderts neue technische Entwicklungen Einzug gehalten, großräumige und helle Betriebsstätten wurden bezogen und neue Produktionsverfahren und Produkte eingeführt.



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Am 10. November 1931 wurde der Gesellschafter Daniel Walter Balken alleiniger Inhaber. Sein Sohn, Dr. Heinz W. Balken trat am 11. Juli 1933 in die Firma ein. Nach dem Tod von Daniel Walter Balken im Jahre 1945 trat seine Frau Anna Balken als Gesellschafterin in die Firma ein. Nach Ihrem Tod im Jahre 1959 wurde Dr. Heinz W. Balken alleiniger Inhaber.

Zu der Herstellung und dem Vertrieb von Binderei- und Gärtnereiartikeln wurde in der Zwischenzeit die Sportabteilung aufgebaut, die in den nächsten Jahren das Bild der Firma deutlich prägen und verändern sollte. Diese Entwicklung ist maßgeblich mit einem Namen - Hermann Poth - verbunden.

 

 

Hermann Poth begann seine kaufmännische Lehre bei Stuco am 1. April 1923. Nach der Lehre war er in der "deutschen Abteilung" als Fakturist und Expedient tätig. Später kam er in die "englische Abteilung", wo er den gesamten Versand leitete.

Anfang 1926 wurde die Sportabteilung neu ins Leben gerufen. Von diesem Zeitpunkt an wurde ihm die Leitung dieser Abteilung übertragen. Damit war eine entscheidende Phase in der Entwicklung des Unternehmens eingeleitet.

Ausgehend von den Erfahrungen mit Binderei-Artikeln waren die ersten STUCO-Erzeugnisse für den Sport der Siegerkranz und Sträußchen mit Schleifen. Dem steigenden Bedarf der Sportler und Vereine entsprechend wurde das Sortiment auf weitere Artikel ausgedehnt und die ersten "Preislisten" kamen zum Versand.

Um nicht auf andere Druckereien angewiesen zu sein und um schneller und leistungsfähiger zu werden, wurde mit dem Aufbau einer eigenen Druckerei begonnen.

 

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Im Jahr 1930 baute Hermann Poth eine erste Zeitmessanlage für Kurzstreckenläufe, um den Kontakt mit den Sportveranstaltungen zu vertiefen. Die anfänglich skeptisch beäugte Technologie wurde schnell zum Erfolgsmagneten.

Der beginnende zweite Weltkrieg beendete dann für eine lange Zeit die Karriere von Hermann Poth und der gesamten Sportabteilung. Für das Unternehmen und seine Mitarbeiter begannen schwere Zeiten.

Am 5. Februar 1950 kehrte Hermann Poth aus russischer Kriegsgefangenschaft nach 10 jähriger Trennung von seiner Frau Hilde, den Söhnen Hans-Jürgen sowie Klaus-Dieter und Beruf zurück in die Heimat.

Am gleichen Tag noch begab er sich in seine Firma und musste feststellen, dass die Sportabteilung am Ende war, viele Mitarbeiter und Freunde der Sportbewegung waren im Krieg gefallen, Maschinen zerstört oder entwendet und in den Zeiten des Wiederaufbaus hatte man andere „Sorgen". So musste ein zweites Mal völlig neu begonnen werden.

 

Wenn man nun die Entwicklung der Sportabteilung in den wenigen Jahren nach 1950 betrachtete, so wurde die Dynamik deutlich:

Die Druckerei wurde weiter ausgebaut. Zu den alten Artikeln kamen, um nur einige zu nennen Urkunden und Plakate, Turnerpässe und Wettkampfkarten, Bandabzeichen, Rosetten, Vereinsdrucksachen und allgemeiner Wettkampfbedarf.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg mit der Zunahme der Aufgaben und auch die Zahl der Heimarbeiter vervielfachte sich.

Zu dem ersten Druckverfahren Buchdruck kam der Tiefdruck, der Sieb- und Flockdruck hinzu.

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Als die Räumlichkeiten zu eng wurden, begab sich Hermann Poth auf die Suche nach einem geeigneten Gebiet, in das er aus Haan aussiedeln konnte.

Die Wahl fiel auf Speicher, einen Eifelort in der Nähe zu Luxemburg zwischen Trier und Bitburg. Dort begannen 1959 die ersten Bauarbeiten und im Sommer 1960 kamen die ersten Mitarbeiter und Maschinen und es wurde mit der Produktion begonnen. Bis zum Spätherbst war die komplette Produktion verlagert.

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Dank der anfänglichen Unterstützung der Mitarbeiter aus Haan, die im Bustransfer zwischen Speicher und Haan pendelten und in Speicher teilweise unter abenteuerlichen Verhältnissen getrennt von der Familie lebten, konnte ohne große Verluste an Know-how begonnen werden.

Nach und nach wurden in Speicher neue Mitarbeiter ausgebildet und zum Stammpersonal eingearbeitet. Das Unternehmen entwickelte sich in den nächsten Jahren in den neuen Betriebsräumen mit den neuen Mitarbeitern sehr positiv und neue Herstellungsverfahren wurden ausgebaut und ergänzt.

Am 1. Januar 1966 wurde Hermann Poth alleinhaftender Gesellschafter mit seinen Söhnen Hans-Jürgen und Klaus-Dieter Poth als Teilhaber.

Die damals entstandene Gesellschafterstruktur hat von ihrem Grundsatz bis heute Bestand:

  • 50% Eigentum in den Händen der Familie Balken
  • 50% Eigentum in den Händen der Familie Poth
historie_stuco_10 1970 wurde mit Ausweitung des Lieferprogramms und dem starken Anstieg an Mitarbeitern auch in neue Betriebsstätten, dazugehörenden Wohnhäusern für die Führungskräfte, gepflegten Außenanlagen und einem beheiztem Freibad für die Mitarbeiter investiert.

Dies hatte zur Folge, dass die Firma Stuffmann & Co. im Jahre 1971 die Bronzeplakette in dem bundesdeutschen Wettbewerb "Industrie in der Landschaft" erhielt. Am 28. November 1972 wurde Herr Hermann Poth vom Präsidium der deutschen olympischen Gesellschaft für die besonderen Verdienste die "Goldene Ehrennadel" mit Urkunde überreicht.

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In den 70er und 80er Jahren wurde in mehreren Bauabschnitten die Betriebseinrichtungen erweitert und modernisiert. Insbesondere der steigenden Nachfrage nach Medaillen anstelle der Siegerkränze wurde durch den konsequenten Aufbau der Metallabteilung nachgekommen.

Die Produktion umfasste in den 70er und zu Beginn der 80er Jahren im wesentlichen die folgenden Bereiche:

  • Setzerei als Voraussetzung für die Druckbereiche
  • Reproduktion als weiterer Ausgangspunkt für viele Produkte
  • Banddruckabteilung
  • Tiegeldruckerei
  • Buch- und Offsetdruckerei
  • Sieb- und Flockdruck
  • Buchbinderei und Weiterverarbeitung
  • Prägerei und Stanzerei
  • Gravur
  • Galvanik

Auch in den 90er Jahren wurde in neue, effizientere Technologien investiert, so dass mit etwa konstantem Personal von ca. 100-120 Mitarbeitern der Umsatz deutlich gesteigert wurde.

historie_stuco_13 Am 02.09.1997 wurde die Geschäftsführung von Hans-Jürgen Poth und Klaus-Dieter Poth an die nächste Generation Andreas Poth und Till Balken übergeben.

Ein weiterer wichtiger Schritt war der Erwerb unseres heutigen Logistikzentrums. Das ehemalige Verteillager der Lebensmittelkette „Spar" wurde zum 03.09.1998 übernommen und komplett renoviert. Zunächst gedacht als eigener Lagerraum entwickelte sich hier schnell ein neuer Geschäftszweig in Form von „Fullservice-Dienstleistungen" und „Versandaktionen" für unsere Kunden. Heute stehen uns hier und in zwei weiteren Hallen modernste Lagerlogistik und Kommissionierflächen zur Verfügung.

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Mit dieser Übergabe und dem stark gestiegenen internationalen Engagement wurde eine Umfirmierung eingeleitet, um den mittlerweile schon seit Jahrzehnten geläufigen Namen „STUCO" auch zur offiziellen Firmierung zu machen. Seit dem 14.07.1999 laufen alle Geschäfte unter dem Namen der STUCO GmbH & Co. KG.

Auch das neue Jahrtausend wird von STUCO mit ungebremster Aktivität angegangen. Als wesentliche Meilensteine sind dabei folgende Aktivitäten zu betrachten:

  • Kauf der Mehrheit des Shops des Deutschen Turnerbundes (http://www.dtb-shop.de/) um den nach wie vor engen Kontakt zu den Turn- und Sportvereinen weiter zu intensivieren.
  • Gründung der STUCO Ltd. mit Sitz in Hongkong, um den steigenden Anforderungen der globalen Beschaffung aktiv entgegen zu treten.

Mit Wirkung zum 01.11.2006 tritt Herr Christian Poth als Verstärkung in die Geschäftsführung der STUCO GmbH & Co. KG ein.

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In den letzten Jahren konnte sich STUCO als kompetenter Fullservice-Dienstleister im Bereich Werbemittel behaupten. So zählten 2009 z.B. die Bitburger Braugruppe, Schmitz Cargobull, AVIS, Scania, Luxair und auch das weltweit agierende Unternehmen Miele zu Partnern, mit denen feste Rahmenabkommen anläßlich Fullservice-Dienstleistungen abgeschlossen wurden.

Gegen Ende des Jahres begannen die Bauarbeiten zum neuen Logistzentrum, durch das STUCO seine Lagerkapizäten nahezu verdoppelt.


 


Kontakt


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Dietmar Adams

Tel. 06562/61-839
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